Das Brasilianische Jiu Jitsu kommt ursprünglich aus Japan, denn ein Japaner namens Mitsuyo Maeda brachte Jiu Jitsu nach Brasilien. Er erlernte in seiner Jugend etwas Sumo, wollte aber bald seinen Horizont erweitern. In jener Zeit gab es viele Kämpfe zwischen Judo (Ju = Sanft, Do = Weg) und Ju Jitsu (Ju = Sanft, Jitsu = Technik) Schulen, welche die meisten Judo-Kämpfer gewannen. Der Trainer der Judokas, war der Gründer des Judo Kodokan, Jigoro Kano, und Maeda wurde zu seinem Schüler. ( Judo ist in meinen Augen die Sport Variante von Jiu Jitsu)
Später zog Maeda los um Judo in der Welt bekannt zu machen, er machte viele Shows. Maeda war sich bewusst, dass im Judo das Kämpfen um Geld untersagt war, zudem gab es etliche andere Regeln wie zum Beispiel, dass man die Gaijin's (nicht Japaner) nicht trainieren und graduieren durfte. Der Kodokan hat seine eigenen Regeln, nicht zuletzt damit die Kunst nicht in falsche Hände gelangt. Maeda war auf Reisen um Judo bekannt zu machen und führte immer wieder Shows auf.
Als ihm ein reicher Mann eine beträchtliche Summe anbot um einen Kampf zu bestreiten, willigte er ein, mit der Bedingung, dass er schreiben müsse, seine Kampfkunst heisse Jiu Jitsu und, dass er mit dem Namen Conte Coma kämpfen würde, um die Regeln des Kodokan nicht zu brechen.
So reiste er von Land zu Land und besiegte Gegner um Gegner, die genaue Zahl ist nicht bekannt, man spricht aber von 1000 - andere sogar von mehr als 2000- ungeschlagenen Kämpfen!!!
In Brasilien der Stadt Belem, beginnt er eine kleine Gruppe zu unterrichten.
Unter ihnen ist Luiz França und Carlos Gracie. Diese zwei Schüler sind die Hauptgründer des Brasilianischen Jiu Jitsus.